KONSORTIUM & NETZWERK

Unsere Projektteilnehmer und unsere Kooperationspartner

Gruppe von Menschen in einem Meeting

Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen fördert die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie mit richtungsweisender Grundlagenforschung, angewandter Forschung sowie mit daraus resultierenden Beratungs- und Implementierungsprojekten im Bereich der Produktionstechnik. In den Forschungsfeldern Werkzeugmaschinen, Produktionssystematik, Getriebetechnik sowie Informations-, Qualitäts- und Sensorsysteme in der Produktion werden mit Industriepartnern unterschiedlichster Branchen praxisgerechte Lösungen zur Rationalisierung der Produktion erarbeitet.

Das Institut umfasst experimentelle und numerische Abteilungen sowie ein Labor für biomedizinische Strömungen. Zu den Einrichtungen gehören mehrere Windkanäle für Unterschall-, Transschall- und Überschallströmungen, Wasserkanäle sowie ein eigener Rechencluster. Die wissenschaftliche Expertise bezieht sich auf angewandte und grundlegende Entwicklungsarbeiten in der experimentellen und numerischen Strömungsmechanik. Der hauseigene Strömungslöser m_AIA ist ein Multiphysik-PDE-Löser-Framework mit dem komplexe Strömungsprobleme auf Höchstleistungsrechnern effizient berechnet werden. Die Simulationssoftware m_AIA wird permanent weiterentwickelt und stetig für High-Performance Computing (HPC) Anwendungen optimiert.

Der Forschungsschwerpunkt des Instituts liegt in der Entwicklung numerischer Methoden sowie der Modellbildung. Die Aktivitäten beziehen sich auf den weiten Bereich der strömenden Medien. Grundlage hierfür ist der hauseigene Strömungslöser. Die Arbeiten der letzten Jahre umfassten insbesondere den Bereich der numerischen Formoptimierung, in denen der Strömungslöser Teil eines Optimierungsframeworks geworden ist. Letzteres enthält als weitere Bausteine eine auf T-Splines basierende Geometrieverformung sowie verschiedene Optimierungsalgorithmen. Das Framework konnte bisher auf Beispiele aus der Profilextrusion und einige medizinische Geräte angewendet werden. Formoptimierung ist jedoch nur so gut, wie die zugrundeliegende Simulation. Um deren Qualität weiter zu verbessern, wurde ferner in Richtung der Modellierung des Materialverhaltens unterschiedlichster Materialien (beispielsweise Thermoplaste oder Blut) geforscht. Um Anwendungen dieser Größenordnung simulieren zu können, ist man auf hoch-parallele Software angewiesen, deren Entwicklung ebenfalls eines unserer Forschungsgebiete ist.

Der Verein digitalHUB Aachen setzt sich für die Digitalisierung der Wirtschaft und der öffentlichen Hand der Region Aachen ein. Mitglieder sind Mittelstand, Industrie, Start-ups und Institutionen, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen bringt Start-ups und IT-Mittelstand (digitale „Enabler“) mit klassischem Mittelstand und Industrie als Anwender (digitale „User“) in der digitalCHURCH zusammen, um gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu realisieren. Unterstützt wird dies durch Region und Wissenschaft („Supporter“). So wird euregional eine „Aachen Area“ als digitales Innovationsland geschaffen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen ist Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW)“ und eines von fünf geförderten Zentren für die digitale Wirtschaft in NRW.

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für die Transformation von Unternehmen in Richtung Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dazu erschließt das Institut die Potenziale der Digitalisierung als Motor für innovative Geschäftsprozesse mit besonderem Fokus auf Nachhaltigkeit. Im Vordergrund stehen Lösungen für eine wertsteigernde Kreislaufwirtschaft, die Ressourceneffizienz und ökologische sowie soziale Verantwortung der Unternehmen in Einklang bringen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Expert*innen aus der Wirtschaft. Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Produktionsmanagement und Dienstleistungsmanagement sowie Business-Transformation und Informationsmanagement. Das FIR ist zudem leitendes Institut des Clusters Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertreter*innen aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.

Fraunhofer FIT ist exzellenter Partner für die menschzentrierte Gestaltung unserer digitalen Zukunft. Als Partner für Digitalisierung, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge entwickelt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT seit knapp 40 Jahren IT-Lösungen, die auf Menschen zugeschnitten sind und sich nahtlos in Unternehmensprozesse einfügen. Als Innovationstreiber bietet es nicht nur Orientierung, sondern gestaltet auch den digitalen Wandel in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Rund 350 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Informatik, Sozial-, Betriebs- und Wirtschaftswissenschaft, Psychologie und Ingenieurwesen verknüpfen in interdisziplinären Teams Wissen aus der Informationstechnologie mit Fragen und Wünschen aus verschiedensten Lebensbereichen. Die Stärke des Instituts ist die ganzheitliche Systementwicklung – von der Validierung der Konzepte bis zur Implementierung. Die strategische Weiterentwicklung seiner technologischen und anwendungsspezifischen Kompetenzen sowie seiner wissenschaftlichen Exzellenz zielt auf marktrelevante Angebote für Kunden aus Wirtschaft und Verwaltung. Die Abteilung Human-Centered Engineering & Design (HCED) am Fraunhofer FIT konzentriert sich auf die Entwicklung und das Design von interaktiven Produkten und Dienstleistungen – immer mit dem Menschen im Mittelpunkt. Unser Know-how umfasst dabei auch die dazu notwendigen organisatorischen Maßnahmen in Unternehmensprozessen und die Vermittlung von erforderlichem Wissen an die Beteiligten im Unternehmen. Bei Digitalisierungsvorhaben – vor allem im Dienst der Nachhaltigkeit – stellen wir sicher, dass diese die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen und so ihr Potenzial hinsichtlich einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft angemessen entfalten können. Dabei nutzen wir z. B. Datenräume und Künstliche Intelligenz als Werkzeuge für eine bedarfsgerechte digitale Transformation.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT erarbeitet Systemlösungen für die vernetzte, adaptive Produktion nachhaltiger und ressourcenschonender Produkte sowie der zugehörigen Dienstleistungen. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Prozesstechnologie, Produktionsmaschinen, Produktionsqualität und Messtechnik sowie Technologiemanagement und reichen von den Grundlagen bis zur digitalen Transformation der Produktion. Wir entwickeln und optimieren neue und bestehende Methoden, Technologien und Prozesse für die Produktion der Zukunft. Dabei begreifen wir die Produktion nicht nur in ihren einzelnen Schritten, sondern in der Gesamtheit aller Prozesse und Verbindungen zwischen den Gliedern der Prozesskette. Auf diese Weise entwickeln wir im Auftrag unserer Kunden sowohl hoch spezialisierte Einzeltechnologien als auch vollständige Systemlösungen für die Produktion. Die Auftraggeber und Kooperationspartner des Fraunhofer IPT stammen aus der gesamten produzierenden Industrie: aus der Luft- und Raumfahrttechnik, dem Energiesektor, dem Automobilbau und seinen Zulieferern im Leichtbau und Werkzeugbau, dem Werkzeugmaschinenbau, der feinmechanischen und optischen Industrie sowie Medizintechnik, Biotechnologie und Pharma. Zurzeit arbeiten am Fraunhofer IPT rund 535 Mitarbeitende. In Aachen verfügen wir über eine Fläche von 9.000 m². Davon werden rund 5000 m² als Labore und Maschinenhallen genutzt. Über das Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation CMI in Boston, USA bieten wir unseren Kunden außerdem einen nachhaltigen Technologietransfer zwischen der europäischen und der amerikanischen Industrie.

Das Institute for Communication Technologies and Embedded Systems (ICE) beschäftigt sich mit dem Entwurf von Software und Hardware anwendungsspezifischer Computer- und Kommunikationssysteme. Der Schwerpunkt liegt auf rechenintensiven Anwendungsbereichen wie Mobilfunk und Automobilelektronik. Unsere Forschung trägt zur Verbesserung von Leistung, Kosten, Energieeffizienz und Cybersicherheit in diesen Bereichen bei. Wichtige Basistechnologien hierfür sind Werkzeuge für den Entwurf, Programmierung und Simulation optimierter Mikroprozessoren für Algorithmen der Signalverarbeitung und des maschinellen Lernens. Das ICE verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Technologietransfer aus der Forschung in die Industrie, in transferorientierten EU-Projekten wie TETRAMAX und HiPEAC und in IT-Ausgründungen wie LISATek, Silexica und MachineWare.

Das IME-Institut an der RWTH Aachen University ist ein Vorreiter in zirkulär ausgerichteten metallurgischen Prozessen mit einem starken Fokus auf Recycling, Nachhaltigkeit und Hochskalierungstechnik. Unsere laufende Forschung widmet sich der Entwicklung innovativer und nachhaltiger Methoden zur effektiven Verwaltung metallhaltiger Abfälle, wodurch letztendlich die Rohstoffversorgung verbessert wird. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Expertise in Extraktionsmetallurgie, Raffination, Elektrolyse und Recycling. Besonders zeichnet sich das IME durch sein Engagement für Prozessdesign aus, das den Grundsätzen der Kreislaufwirtschaft entspricht und somit Nachhaltigkeitsziele fördert. Im Einklang mit unserem zukunftsorientierten Ansatz sind wir an vorderster Front bei der Erforschung von Digitalisierung, Prozesssimulation und datengetriebener Modellierung. Durch die Nutzung modernster Technologien treiben wir Recyclingmethoden voran und revolutionieren die Art und Weise, wie wir Prozesse im Einklang mit unseren Zielen für Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit handhaben. Darüber hinaus gewährleistet unsere Hingabe an die Hochskalierungstechnik, dass unsere Innovationen eine bedeutende und skalierbare Auswirkung auf die Industrie und darüber hinaus haben.

Informatik 11 – Embedded Software (I11) ist ein Lehrstuhl an der RWTH Aachen und Teil der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt des Lehrstuhls liegt auf der Entwicklung und Analyse von eingebetteten Systemen und Software in den Bereichen Echtzeit-Systeme, Cyber-Physische Systeme, Künstliche Intelligenz (KI) und Software-Engineering mit Fokusgruppen in den Anwendungsbereichen Medizintechnik, Mobilität und Industrieautomatisierung. Im Rahmen von einer Vielzahl an bundesweiten Forschungsprojekten hat der Lehrstuhl I11 bereits mit verschiedenen Industrie- und Forschungspartnern erfolgreich zusammengearbeitet. Zudem verfügt der Lehrstuhl durch seine Fokusgruppen über interdisziplinäre Kompetenzen. Hier liegt der Fokus, insbesondere auf Datenanalyse und Klassifizierung durch die Einbindung von KI Methoden. Insgesamt bietet der Lehrstuhl eine breite Expertise zum Design und zur Entwicklung von Software sowie Hardware, um die Digitalisierung im Rheinland zu unterstützen.

Das IT Center ist die zentrale IT-Einrichtung der RWTH Aachen und ist für die IT-Unterstützung der universitätsweiten Prozesse zuständig. Als integraler Teil einer technischen Universität mit den Schwerpunkten Lehre, Forschung und Infrastruktur sorgt das IT Center für den effektiven, effizienten und sicheren Betrieb ihrer IT-Infrastruktur. Das IT Center betreibt einen der schnellsten Supercomputer Deutschlands für Forscher der RWTH und des Landes NRW, aber auch für Studenten im Rahmen der Lehre. Die Arbeitsgruppe High Performance Computing (HPC) bietet Weiterbildungen und methodische Unterstützung zur effizienten Nutzung der zentralen Hochleistungsrechenanlagen. Sie befasst sich in Forschung und Lehre mit Methoden, Werkzeugen und Produktivität der Parallelprogrammierung und insbesondere der Performance- und Korrektheitsanalyse, zu der das Softwarepaket MUST kontinuierlich weiterentwickelt wird. Das IT Center der RWTH Aachen betreibt die HPC-Systeme und bietet mehrere Arten von Unterstützungsleistungen für das RWTH High Performance Computing an. Es führt Nutzerberatung durch, bietet technische und methodische Unterstützung. Supportanfragen können stets über unsere Servicedesk gestellt werden (Single Point of Contact).

Der Regionale Industrieclub Informatik Aachen (REGINA) e. V. ist ein Zusammenschluss von über 130 regionalen IT-Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Seit über 30 Jahren bündelt der Verein die Aktivitäten der Mitgliedsinstitutionen und verstärkt die Zusammenarbeit in den Bereichen der Wirtschaft, Forschung und Ausbildung. Das Hauptziel von REGINA ist, den Dialog der Firmenmitglieder untereinander, aber auch mit der Wissenschaft auszubauen und zu pflegen. Über Kooperation und Kommunikation innerhalb des Netzwerkes soll der Wirtschaftsstandort Aachen in der IT-Branche gestärkt und Synergieeffekte erzielt werden. Das Profil der IT-Firmen der Region ist durch mittelständische Unternehmen geprägt. Die Schwerpunkte der hier vertretenen Unternehmen liegen in folgenden Bereichen: Branchensoftware, technische Anwendungen/Automatisierung, Hardware, Controlling/Optimierung und Infrastruktur/Internet/E-Commerce, Kommunikation und Medienfertigung/-produktion.

Die RWTH Innovation GmbH ist die zentrale, hochschulübergreifende Forschungs- und Technologietransfereinheit der RWTH Aachen University. Als Tochtergesellschaft der RWTH Aachen und Uniklinik RWTH Aachen sorgt sie durch ihren aktiven, integrierten Transferansatz für einen kontinuierlichen Austausch an den Schnittstellen zwischen Forschung, Industrie und Gesellschaft. Die RWTH Innovation GmbH fördert und begleitet Forscher*innen und Erfinder*innen der RWTH Aachen im gesamten Innovationsprozess von der Idee bis zur marktreifen Technologie. Im Rahmen ihrer Angebote für Start-up-Teams bietet sie durch zielgerichtete Formate genau die Unterstützung, die benötigt wird, um innovative Ideen in erfolgreiche Geschäftsmodelle umzusetzen. Partnerunternehmen aus der Industrie ermöglicht sie einen direkten Zugang zur Forschungs- und Innovationslandschaft der RWTH Aachen University.

Der Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen berät und fördert Aachener Unternehmen mit einem breiten und gleichwohl individuell abgestimmten Dienstleistungsportfolio. Zu den elementaren Aufgaben zählt die Vernetzung von Unternehmen und Hochschulinstituten am Standort – aber auch im regionalen und grenzüberschreitenden Rahmen – zur nachhaltigen Förderung einer innovativen und dynamischen Unternehmenslandschaft sowie eines praxisrelevanten Wirtschaftsstandortes. Der Fachbereich begleitet Aachener Unternehmen auf dem Weg der digitalen und ökologischen Transformation und agiert als Impulsgeber und Vernetzer im lokalen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort.